Und was kam nach den Eseln?
Das Heulen der Motoren von Rallye Teilnehmern einer Wüstenrallye.
Die scheint es hier öfters zu geben, selbst im Waschraum finden sich Hinweise darauf.
Wir sind dann nach Frühstück und Ölcheck aufgebrochen um den Erg Chebbi auf der Piste zu erreichen. Das sind um die 180km Piste, eine 2 Tages Fahrt durch menschenleere Wüste ohne Versorgungsmöglichkeit. Ich wollte dazu alle Reservekanister vollmachen, so daß ich mir keine Gedanken um das Benzin machen musste. Der Campingplatz Besitzer - ein echter Autokenner, hatte der doch unseren Landy fotografiert und gleich auf seiner Facebook Seite veröffentlicht - meinte es gäbe wohl einen Händler in der Innenstadt der Benzin in Fässern verkaufe.
Wir sind also dorthin und haben 40l Benzin gekauft. So abenteuerlich habe ich bisher noch nie getankt.
Dann ging es auf die Piste. Ziemlich zu Anfang kamen schon Sandpassagen vor bei denen wir Druck aus den Reifen ablassen mussten.
Wir sind gut durchgekommen. Ich hatte etwas Bedenken da der Landy ja schmale Reifen hat,aber es ging wirklich gut. Untersetzung und richtige Fahrweise vorausgesetzt.
Vorbei an Dromedaren und Echsen sind wir dann einen ganzen Tag lang durch einsame aber grandiose Landschaften gefahren.
Der Übernachtungsplatz hätte nicht schöner sein können... (wir stehen ganz rechts)
Anschließend gegrillt (Rupert hat das große Besteck ausgepackt).
Morgen erreichen wir dann die großen Sanddünen des Erg Chebbi...






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen