Montag, 1. Mai 2017

Ein Abenteuer mit happy End

Wir waren froh als die Fähre endlich anlegte und wir rauskamen.

Bis auf Tanken und Essen machen sind wir den Tag und die Nacht komplett durchgefahren.
Traditionell gibt es wenn Niklas und ich unterwegs sind Fisch, so auch heute.

Wir hatten nur 2 der Filets in der Warteschlange zur Fähre gemacht, da wir nicht sicher waren wann es mit dem Boarding losging . Die Kühlbox hatten wir laufen lassen - also gab's die Fische jetzt.


Unser Ziel war es bei den Eltern zum Mittagessen da zu sein. Da wir uns fit fühlten und keinen guten Übernachtungsplatz fanden, sind wir kurzerhand die Nacht durchgefahren und haben morgens um 5 Uhr das Dachzelt vor der Garage aufgeschlagen. Im Regen. 

Es war ein echtes Abenteuer und wir sind froh nun nach 4600km wieder gesund zuhause angekommen zu sein. Marokko hat sich als unglaublich schönes Land mit netten und hilfsbereiten Einwohnern herausgestellt. Und zuguterletzt hat auch der Landy durchgehalten. Genau so wie es sich für einen Land Rover gehört hat er uns durch den gezielten Einsatz von kleineren Defekten das Abenteuer beschert was wir alle gesucht haben. Einfach unvergesslich!






Sonntag, 16. April 2017

Nordwärts

Wir haben gut geschlafen und werden mit Ausblick auf das blaue Meer begrüßt.


Auf den letzten 50km nach Tanger Med wollen wir noch etwas Proviant für die Fähre einkaufen. Außerdem planen wir noch Fisch in der Warteschlange zur Fähre zu machen. Wir sollten früh genug sein damit wir dazu noch Zeit haben. Im Supermarkt lachen uns dann auch die Fische mit großen Augen an :-)


An Tanger vorbei geht es dann am Meer entlang Richtung Tanger Med.


Wir erreichen schließlich früh genug die Fähre. Vermutlich wegen der vielen Flüchtlinge wird hier sehr viel kontrolliert. Sogar das gesamte Auto wird durchleutet.
Irgendwann haben wir es dann geschafft und stehen in der Schlange zur Fähre.


Wie geplant machen wir schnell unseren Fisch. Doraden. 
Das folgende Bild täuscht! Der Fisch war super Klasse, nur die Sonne zu hell :-)


Das war's also mit dem Abenteuer Afrika.
Auf der Fähre fahren wir nun in 38h Richtung Marseille und kesseln dann nach Hause.


Donnerstag, 13. April 2017

Die Fähre ruft ...

Für Niklas und mich gibt es einen harten zeitlichen Anschlag hier in Marokko.
Am Freitag um 17:00 Uhr legt unsere Fähre Richtung Sete ab und da heißt es rechtzeitig da zu sein.
Rupert und Loretta sind zeitlich zwar etwas flexibler, wollen aber auch zügig nach Spanien rüber. Wir fahren also mit verschiedenen Fähren und Niklas und ich planen in die Nacht zu fahren um möglichst nahe an Tanger Med zu kommen damit uns nicht noch ein Landy-typischer Steckachsenbruch das Erreichen der Fähre vermasselt. Wir haben uns dann also auf der Autobahn getrennt und fahren das letzte Stück getrennt. Irgendwie ein komisches Gefühl plötzlich alleine zu fahren ... nach den letzten 2 Wochen zusammen, fehlt nun irgendwie ein Teil der Truppe.

Wir fahren also an Casablanca vorbei, immer Richtung Norden ...


In Mohammedia sind wir dann abgefahren und haben am Strand die letzte Tajine in Marokko genossen. (Als ich das gerade schreibe, zweifelt Niklas an dass das die letzte gewesen sei ;-)


Je näher es Richtung Tanger geht, desto mehr beladene Fahrzeuge sieht man wieder.


Leider kommen wir nicht ganz so weit wie geplant. Ursprünglich dachten wir in Tetouan am Mittelmeer zu übernachten, hatten dann aber bei Assilah genug von der Fahrerei und stehen nun auf einem Parkplatz. Heute also keine Duschen und keine Toiletten - allerdings mit direktem Ausblick vom Dachzelt auf den Atlantik und mit akustischer Untermalung sowieso.


Ach ja, zu Essen gab's angebrannte Spargelcreme Suppe. Unbezahlbar :-)


In Marrakech

Wir sind diesmal etwas früher losgefahren, da wir gegen Nachmittag in Marrakech sein wollten.
Wie immer hatten wir einen grandiosen Übernachtungsplatz 


Die Fahrt durch die Berge war dann doch ziemliche Kurverei und hat sich ziemlich gezogen.


Bis auf knapp 2400m Höhe ging es über den Atlas in Richtung Marrakech.
Unser Ziel war es bei Familie Schatz unterzukommen. Auf dem Fernreisemobiltreffen hatte Rupert mit ihnen gesprochen und so hatte sich das als Übernachtungsplatz herauskristallisiert.
Familie Schatz betreibt hier ein Hotel und bietet mehrtägige Fahrten durch Marokko an.
Außerdem 10 Stellplätze, und auf  2 von diesen stehen wir nun.



Wir sind Abend dann nach Marakkech auf den "Djemaa el fna". 
Schlangenbeschwörer, Gaukler, Geschichtenerzähler und irgendwie alles findet man hier...






Auf dem Weg nach Marakkech

Richtung Marakkech sollte es heute gehen. Spätestens morgen Mittag wollten wir dort eintreffen.
Nachdem wir noch ein paar Dreharbeiten in der Dadesschlucht erledigt hatten, ging es dann zunächst durch wüstenartige Gegend weiter westwärts Richtung Marrakech.


Auf dem Weg wollten wir einen alten Ksar besuchen an dem u.a. bereits die Filme "Gladiator" und "Sodom und Gomorra" gedreht wurden.



Filmreif waren aber auch wir :-)




Anschließend haben wir uns dann einen Übernachtungsplatz auf 1700m Höhe gesucht. Super Ausblick, aber mächtig viel Wind ... macht Spaß wenn man dabei im Dachzelt übernachtet.