Morgens kurz nach dem Frühstück kam die Karawane aus der Wüste zurück zur Kasbah, direkt an uns vorbei.
Wir hatten uns vorgenommen den Erg Chebbi im Osten zu umfahren, da dort kaum Touristen sind, während der Westen bei Merzouga voll mit Touristen und Campingplätzen ist.
Vorher aber sind wir noch durch die Dünen gewandert und haben die scheinbar endlosen Weiten dieses großen Sandkastens genossen.
Anschließend erst noch einen Tee in der Kasbah getrunken ...
... dann auf zur Ostumfahrung. Nicht weit, vielleicht 40km. Davon die Hälfte nur durch Sand.
Wir waren ja auf alles vorbereitet. Hatten Schaufeln und Bleche dabei und es war oft nur um Haaresbreite das wir die auch gebraucht hätten. Die Schaufeln kamen auch schon nach ein paar Minuten dran - allerdings um einen Spanier auszugraben der gefährlich schief stand.
Die Fahrt durch den Sand verlangt dem Motor alles ab. Wir sind zwar überall durchgekommen, jedoch ist es nur eine Frage wie tief der Sand ist, so dass es manchmal nur noch mit Vollgas weitergeht. Wie mit Pattex kleben die Reifen im Ssnd und das Fortbewegen wird zum Kraftakt. Mein Vorteil des leichteren Landy machte der Toyota mit mehr Leistung wieder wett und so hatten wir in etwa gleichen Chancen steckenzubleiben.
Ist aber nicht passiert, alles hat gut geklappt :-)
Es scheint aber nicht jeder geschafft zu haben...
Nach der Umrundung sind wir dann noch weiter nach Süden aufgebrochen. Hier soll es Felsmalereien geben und die wollen wir uns noch anschauen.
Für den Landy wird es langsam eng, da wir nun seit 3 Tagen keine Tankstelle mehr angetroffen haben und ich nun den letzten der vier Reservekanister aufbrauche...
Nach etwas Sucherei haben wir die Felsgravuren gefunden und fotografiert.
Anschließend ging's dann einen Schlafplatz suchen und den Tag ausklingen zu lassen.
Wir sind zwar nicht weit gekommen, aber durch die Sandfahrten ziemlich fertig.
Wir sind übrigens heute sehr wahrscheinlich mit knapp 2400km Luftlinie von Oberbrechen am weitest entfernten Punkt von Zuhause angekommen. Ab morgen geht's dann wieder Richtung Heimat.









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