Der Wecker hat heute Nacht um 3 Uhr das erste mal geweckt, da unklar war wann die Fähre anlegt. 3Uhr marokkanische Zeit, es wurde dann aber 4 Uhr.
Um ca. 6 Uhr konnten wir dann von Board fahren, nicht aber ohne das absolute Verkehrschaos noch in der Fähre anzurichten. Der eine macht den Motor schon mal ne Stunde vor Ausfahrt an, der andere bekommt den Motor wegen leerer Batterie erst gar nicht an.
Wildes Gewusel um die Autos, wir müssen rückwärts raus. Anstatt eine Reihe nach der anderen, fahren alle gleichzeitig. Und wenden irgendwo mitten in der Fähre. Wildes Gehupe, vorbeirangieren, usw.
Draußen angekommen braucht es ca. zwei weitere Stunden bis die Autos von der Polizei registriert wurden. Und während alle nur oberflächlich gefilzt wurden - und einen ganzen Hausstand auf dem Dach mit sich herumfahren- muß ich mein Dachzelt aufklappen.
Wir sind dann flott vorangekommen und bis in das Atlasgebirge hinter Azrou gefahren.
Der See auf 2139m Höhe ist wirklich schön, wenn man davon absieht dass es jetzt (also Nachts) echt kalt im Dachzelt wird. Vor allem dann wenn es noch dazu stürmt. Das war uns aber klar, da es noch schneebedeckte Hänge um uns herum gibt. Mit Thermoüberzelt scheint das aber gut zu gehen...
Wir haben nur den Fehler gemacht zu dicht am See stehen zu wollen. Rupert ist gleich im Sand versunken und es hat einige Zeit gedauert ihn da wieder rauszubekommen...





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